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Der Tierpsychologe / Hundepsychologe hat sich während seines Studiums mit den komplexen Lernvorgängen beschäftigt, der Tierpsychologe / Hundepsychologe erkennt welches Verhalten warum gezeigt wird und der Tierpsychologe / Hundepsychologe weiß über die inneren (körperlichen) Vorgänge Bescheid (wie z.B. warum es zu Übersprungshandlungen kommt, welches Verhalten anderes Verhalten hemmt etc.). Dies sind nur einige wenige Beispiele des umpfangreichen Studiums der Tierpsychologie / Hundepsychologie.

Machen Hundetrainer absichtlich Falschaussagen?

Hundetrainer plädieren oft, im Gegensatz zu Hundepsychologen, dafür, dass die einzige Lernmotivation der Mensch sein soll (das erinnert mich etwas an "die Stimme Gottes" oder einen Diktator, der nichts außer sich selbst liebt). Hundepsychologen / Tierpsychologen setzen hingegen (aus gutem Grund), beim Erlernen neuer Kommandos, Leckerlis oder Spiel ein. Das heißt aber nicht, dass der Hund sein Leben lang z.B. für das Herankommen mit Leckerlis "bestochen" wird. Ganz im Gegenteil. Nur das wissen diese Hundetrainer, die die Lernmethoden des Tierpsychologen / Hundepsychologen schlecht reden wollen, nicht. Sie haben sich nie intensiv mit den Methoden beschäftigt, sehen oder hören nur Momentaufnahmen bzw. was im Fersehen so gezeigt wird...

Es gibt auch gute Hundeschulen

Es gibt auch Hundeschulen in denen die Hundetrainer sehr bemüht sind und sich auch fortbilden. Nicht gleichzusetzen mit einem Studium der Hundepsychologie, aber es gelten dort ethische Grundsätze. Keine veralteten Erziehungsmethoden, dragonischen Maßnahmen, sondern positive Be- und Verstärkung. Wenn Hunde lernen sollen mit Artgenossen umzugehen ist eine Hundeschule durchaus sinnvoll. Aber immer erst dort "das Treiben" beobachten, ob es eine gute Hundeschule ist.